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Eine der wichtigsten Auswertungen im Bereich von Google Analytics ist der Herkunft der Besucher. Leider bietet das Programm standardmäßig nur einen Durschnittswert über alle Trafficquellen. Möchte man herausfinden was in letzter Zeit zu einer Trafficsteigerung geführt hat (im nachfolgenden Beispiel der 21.08.), muss man sich einzeln durch die Quellen klicken um zu analysieren woher der Ausschlag nach oben kam. In diesem Beitrag zeige ich wie man mit der Funktion “Erweiterte Segmente” einen einfachen Überblick der Trafficquellen erstellt.

In der Standardeinstellung von Google Analytics sind die folgenden beiden Darstellungen zur Analyse der Besucherherkunft möglich:

Zeitlicher Verlauf aller Zugriffsquellen der letzten 30 Tage.

Gesamttraffic (Zugriffe) der letzten 30 Tage.

Verlauf einer einzelnen Zugriffsquelle (z.B.: Google) über die letzten 30 Tage.

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Möchte man nun über einen gewissen Zeitraum herausfinden welche Traffic-Quelle für welchen Besucheruausschlag verantwortlich war, muss man sich mühsam durch die einzelnen Quellen klicken.

Erweiterte Segmente helfen beim Filtern

Um auf die Schnelle einen Überblick der wichtigsten Traffic-Kanäle zu bekommen, helfen die sogenannten “Erweiterte Segmente”. Mit diesem Feature lassen sich maximal drei selbst erstellte Segmentierungen in den Graphen und bei den Kennzahlen darstellen. In meinem Fall möchte ich mir die Trafficquellen SEO, SEM und “verweisende Seiten” anzeigen lassen die dann im Diagramm dargestellt werden.

Erweitertes Segment anlegen

Im ersten Schritt muss man seine benutzerdefinierten Segmente anlegen. Dies geschieht entweder in der Diagrammansicht unter “Erweiterte Segmente” oder im linken horizontalen Menü unter Einstellungen > Erweiterte Segmente.

google-analytics-erweiterte-segmentierung-003In dem aufgeklappten Fenster wählt man dann “Neues erweitertes Segment erstellen”.

google-analytics-erweiterte-segmentierung-004Nun selektiert man auf der linken Seite Dimensionen > Zugriffsquellen > Medium und zieht das grüne Rechteck in den rechten Bereich auf den Bereich “Dimension oder Messdaten”. In diesem Fall wähle ich nicht “Quelle” da maximal drei selbsterstellte erweiterte Segmente Vergleichen kann und ich mich daher für die Übergruppen SEO, SEM und verweisende Seiten entschieden haben. Diese werden bei Google Analytics “Medium” genannt) Quellen sind in diesem Fall zu granular, da man hier jede einzelne Quelle und somit auch jede verlinkende Seite auswählen kann.

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Im nächsten Schritt wählt man unter Bedingung “Genauer Übereinstimmung” und unter Wert im Dropdown-Feld das Medium, das man filtern möchte.

  • cpc = Suchmaschinenmarketing
  • organic = Suchmaschinenoptimierung
  • referral = Verweisende Seiten
  • (none) = Direkter Zugriff auf die Seite (Eingabe des Domainnamens oder Bookmark)

Zuletzt wird das Segment noch benannt und anschließend auf “Segment erstellen” geklickt. Hier empfiehlt sich zusammenhängende Segmente immer mit dem gleichen Anfangswort zu benennen, damit sie zukünftig in der alphabetischen Auswahlliste untereinander stehen.

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Diesen Schritt wiederholt man für jedes gewünschte Medium das man zukünftig filtern möchte.

Erweitertes Segment darstellen

Die erstellten erweiterte Segmente kann man nun sehr einfach bei allen Auswertungen einbeziehen. In meinem Beispiel wollte ich wissen woher der Sprung am 21. August zu stande kam. Im Dashboard wählte ich nun unter Erweiterte Segmente  “Benutzerdefinierte Segemte” meine angelegte Segmente über Checkboxen aus. Hierbei kann ich neben dem Standardsegment maximal drei weitere Benutzerdefinierte Segmente auswählen. Zum Schluss klickt man auf die Schaltfläche “übernehmen”.

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Wenn im Dashboard beim Dieagramm Zugriffe ausgewählt ist (Standardeinstellung) sieht man auf einem Blick welches Medium welchen Traffic beigesteuert hat.

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Was man beachten sollte

  • Vom Groben ins Kleine. Da maximal drei benutzerdefinierte Segmente in Google Analytics miteinander verglichen werden können, sollten am Anfang große Segmente gebildet werden und erstmal einen Überblick zu bekommen.
  • Es empfiehlt sich die erweiterten Segmente nur dann einzublenden wenn Sie benötigt werden. Ansonsten wird es schnell unübersichtlich und Kollegen die nicht so oft mit Google Analytics arbeiten verlieren dann schnell den Überblick.

Quellen:

  • Alle Screenshots sind von Google Analytics.

Ein Kommentar zu “Erweiterte Segmente in Google Analytics”

  1. Shahpur Azizpouram 17.09.2009 um 13:19

    Super Tipp! Hab genau sowas gebraucht, wusste aber bisher nicht wie ich die erweiterten Segmente konfigurieren muss, und das Google die Traffic-Kanäle “Medium” nennt.

    Jetzt kann ich schön übersichtlich die Traffic Kanäle für meinen Blog analysieren!

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